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Skrupelloser Welthandel

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Wirtschaft für Mensch und Umwelt statt Freihandel ohne Skrupel

Seit 1994 arbeitet die Welthandelsorganisation (WTO = World Trade Organization) am Abbau von Handels­hemmnissen. Doch die WTO-Politik stösst immer öfter auf Kritik.

 

Mittlerweile arbeitet die WTO in eine Richtung, die die Einhaltung von Menschenrechten, Umweltstandards oder Arbeitsnormen gefährdet.

 

Mehr als 110 österreichische Organisationen haben sich zusammengeschlossen und im Namen der  Zivilgesellschaft einen Forderungskatalog an die WTO erstellt:

1. Kein Freihandel ohne Skrupel
Einbettung der Handelspolitik in übergeordnete Ziele – kein Freihandel über alles!

2. Demokratisierung der WTO
Die meisten WTO-Entscheidungen fallen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

3. Gleichbehandlung
Durch die undifferenzierte Handelslogik wird die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Welt nicht berücksichtigt.

4. Ernährungs­souveränität
Landwirtschaft: Ernährungssouveränität statt Exportorientierung

5. Nachhaltige Entwicklung
Nachhaltiger Entwicklung anstelle von Deindustrialisierung und Zerstörung

Quelle: AGEZ, Agrarbündnis Österreich, attac, KOO, Ökobüro, Umweltdachverband

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