Viele UrlauberInnen bevorzugen die Reise mit dem eigenen Auto. Sie schätzen besonders die damit verbundene persönliche Flexibilität, nehmen jedoch auch zahlreiche Nachteile in Kauf. Der VCÖ hat hilfreiche Informationen und Tipps für AutofahrerInnen zusammengestellt.
Enorme Preisunterschiede in Urlaubsländern
Wer im Urlaub tankt zahlt für einen Tank von 50 Liter um bis zu 16 Euro mehr als in Österreich! Ein VCÖ-Vergleich zeigt, dass in Italien 50 Liter Diesel um 8 Euro und 50 Liter Eurosuper um rund 10 Euro teurer sind als in Österreich. In Ungarn sind für Diesel um 3,50 Euro mehr zu zahlen. Besonders teuer kommt das Tanken in Norwegen, den Niederlanden und in Großbritannien.
Steigende Treibstoffpreise
Wie jedes Jahr ist mit einem Ansteigen der Spritpreise kurz vor der Hauptreisezeit zu rechnen. Der VCÖ betont, dass in den kommenden Wochen aufgrund der Entwicklungen am Rohölmarkt mit einer zusätzlichen deutlichen Erhöhung zu rechnen ist. Wie trotz steigender Preise die persönlichen Treibstoffkosten gesenkt werden können sind in den VCÖ-Tipps zum Spritsparen nachzulesen.
Stundenlange Staus
An den kommenden Wochenenden werden kilometerlange Staus das Straßenbild in Österreich prägen. Wie der VCÖ jetzt aktuell erhoben hat wird über das ganze Jahr verteilt fast eine Milliarde Stunden in Österreich wartend oder stehend im Verkehr verbracht. Besonders betroffen sind die Ballungsräume. Jede ÖsterreicherIn steht im Durchschnitt 121 Stunden im Stau! Die Verkehrsbelastung ist gerade an den Wochenende in den Sommermonaten besonders stark.
"Für das kommende Wochenende kann nur der Tipp gegeben werden: Vermeide Autobahnen und überlege, ob die Fahrt in den Urlaub auf Montag verschoben werden kann", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest. Kilometerlange Autoschlangen werden sich am Freitag und Samstag auf den Hauptverkehrsrouten nach und durch Österreich wälzen. Ein VCÖ-Überblick der Straßen mit den höchsten Verkehrsbelastungen listet auf, welche besonders überlasteten Routen gemieden werden sollten.
Der Ausbau des Straßennetzes ist keine Lösung des Stauproblems. "Im Gegenteil, eine weitere Fahrbahn bringt kurzfristig eine Entlastung, zieht dadurch mehr Verkehr an und wird damit mittelfristig wieder im Stau enden. Mit dem einzigen Unterschied, dass noch mehr Menschen im Stau stehen", betont VCÖ-Experte Blum. Gegen die Staus im Urlauberreiseverkehr schlägt der VCÖ gestaffelte Ferienzeiten sowie gestaffelte Mauttarife auf Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn vor, um eine bessere Verteilung des Verkehrs zu erreichen.
Stressfreier und auch wesentlich ökologischer als die Fahrt mit dem Auto ist die Reise mit der Bahn. Umfangreiche Informationen dazu findest du morgen auf marktcheck.at.
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Quelle: VCÖ |