Die Urlaubszeit naht bei vielen meldet sich das Fernweh. marktcheck.at informiert mit Unterstützung von respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung sowie anderen Partnern in einer Reihe über verantwortungsvolles Reisen.
Obwohl es natürlich auch in Österreich und im nahen Europa wunderschöne Möglichkeiten gibt, Urlaub zu machen, sich zu erholen und neue Regionen kennen zu lernen, ist es ein Tatsache, dass es für immer mehr Menschen aus den westlichen Industriestaaten erschwinglich geworden ist, immer weiter weg zu reisen. Eine Möglichkeit, die auch eifrig genützt wird.
Es gibt jedoch viele Gründe, Tourismus kritisch zu betrachten. Massentourismus hat viele negative Effekte, die generell zu wenig beachtet werden. Immer stärker lockt "Urlaub von der Stange" mit Restplatzangeboten die Regionen, in und um die es dabei geht, sind oft nur mehr in zweiter Linie interessant.
Kaum jemand fragt, ob z.B. ein Küstenhotel umweltfreundlich errichtet worden ist, ob Abwässer geklärt werden oder das Hotelpersonal gerecht entlohnt wird. Der zunehmende Flugverkehr hat schädliche Auswirkungen auf die Umwelt, ein Problem, das gern verdrängt wird.
Gerade in Ländern des Südens, den sogenannten "Entwicklungsländern" aber nicht nur dort wird der Ausbau von meist großen touristischen Ressorts und Projekten oft noch über die Köpfe der betroffenen Menschen in den Regionen hinweg entschieden.
Es gibt aber inzwischen auch gute viele Ansätze, wie Tourismus und Reisen verstärkt ökologisch und sozial verantwortungsvoll gestalten werden können. In theoretischer Hinsicht befassen sich Institute wie respect Institut für Integrativen Tourismus mit den Grundlagen und Analysen, in praktischer Hinsicht gibt es vor allem in Deutschland vielversprechende Ansätze auch im Rahmen der Tourismuswirtschaft, also der konkreten Umsetzung in Reiseangeboten.
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Quelle: respect |