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Knackig frische Frühlingsernte

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11.05.2005
Jetzt frisch: Radieschen, Spargel & Co

Das Frühjahr bietet schon ein buntes Angebot an frischem Frühlingsgemüse. Spargel, Radieschen, Kohlrabi, bunte Salate, Spinat, Wildkräuter und Rhabarber bereichern den Speiseplan.


Spargel - der Frühlingsschlankmacher!

Der hohe Wasseranteil von ca. 94% macht ihn zum kalorienarmen (20 kcal/100g) Frühlingsgemüse. Doch Spargel ist auch reich an Vitamin C, B-Vitaminen, Mineralstoffen wie Kalium und Folsäure. Grüner Spargel liefert zusätzlich auch die Vitamin A-Vorstufe Beta-Carotin. Übrigens: Die beliebten Spargelspitzen schmecken nicht nur fein, sie enthalten auch beinahe doppelt so viel Vitamin C und wesentlich mehr Mineralstoffe als der Rest der Stange.

Tipp: Das Spargel-Kochwasser ist als aromatischer Suppenfond weiterzuverwenden.


Radieschen - die kleinen, bunten Scharfmacher

Radieschen sind gute Kalium- und auch Vitamin C-Lieferanten. Für den würzig-scharfen Geschmack sind die Senföle, die so genannten Glucosinolate verantwortlich. Senföle wirken antibiotisch und helfen bei der Abwehr von Infektionskrankheiten. Auch in der Krebsabwehr – besonders bei Dickdarmkrebs - sind sie wichtig. Radieschen fördern den Appetit und die Sekretion der Verdauungssäfte. Doch Vorsicht! Radieschen aus dem Gewächshaus können beträchtlichen Nitratgehalt aufweisen. Bevorzugen Sie Radieschen in Bioqualität – nur hier ist der Einsatz von synthetischen Düngemitteln und Pestiziden verboten!

Tipp: Feingehackte Bio-Radieschenblätter sind eine gute Salatwürze!


Rhabarber - botanisch ein Gemüse

Rhabarber ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und – man schmeckt es – an Fruchtsäuren. Neben der Apfelsäure ist vor allem Oxalsäure enthalten.

Tipp: Da oxalsäurereiche Lebensmittel negativ auf die Calciumversorgung wirken, ist es empfehlenswert zusätzlich Milchprodukte zu essen.

Spinat - nicht nur für harte Seemänner

Nicht nur Matrose Popeye schwört auf die Wirkung des Spinats! Generationen von Müttern zwangen wegen des hohen Eisengehalts ihre Kinder Spinat zu essen. Der extrem hohe Eisengehalt hat sich zwar als Tippfehler entpuppt. Die positiven gesundheitlichen Wirkungen des Spinats sind jedoch unbestritten. In Frankreich wird er aufgrund seiner positiven Wirkung auf Magenschleimhaut und Galle "Besen des Magens” genannt. Spinat ist sehr kalorienarm – dafür jedoch reich an Vitamin A und Folsäure.

Tipp: Konventioneller Spinat ist oft sehr nitratreich – bevorzuge Biospinat!

 

Quelle: die umweltberatung

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