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Weihnachtsfisch

Welchen Fisch zu Weihnachten auf den Tisch?


Bewusste KonsumentInnen, die zu Weihnachten gerne Fisch essen möchten, stehen derzeit vor der Frage, welchen Fisch sie guten Gewissens kaufen können. 

 

Keine leichte Entscheidung angesichts der massiven Überfischung unserer Meere: 80 Prozent der wirtschaftlich wichtigen Fischbestände weltweit sind bereits komplett ausgebeutet, überfischt oder erschöpft. Die Bestände beliebter Arten wie Kabeljau (Dorsch), Tunfisch, Schwertfisch oder Heilbutt, die nicht nur zu Weihnachten gerne gegessen werden, gingen weltweit um 90 Prozent zurück. Auch in der EU sind 33 von 35 Speisefischbeständen überfischt.

 

Die Krise in den Meeren hat viele Gründe: Wissenschaftliche Empfehlungen für Fangbeschränkungen werden von den Fischereiministern nicht umgesetzt. Bindende Regeln gegen zerstörerische Fischereimethoden fehlen ganz oder können nicht kontrolliert werden: Jeder vierte Fisch auf den Tellern wird illegal gefangen. Insgesamt dominiert kurzfristiger Profit: Zu viele Fischer fangen zu viel Fisch.

 

Welche Fischarten mit hoher Wahrscheinlichkeit meist nicht nachhaltig gefangen werden, zeigt Ihnen der Greenpeace-Fisch-Ratgeber: Alle dort als "Rote Fische" aufgelisteten Fischarten sollten Sie beim Fischeinkauf lieber meiden! Im Einkaufsratgeber finden Sie auch Tipps, mit welchen drei Fragen Sie mehr über die Herkunft ihres Lieblingsfisches herausfinden können.

 

Bio-Fisch für den Weihnachtstisch

 

Falls Ihr bisheriger Lieblings-Weihnachtsfisch auch zu den "roten Fischen" zählt: Eine empfehlenswerte Alternative zu Meeresfisch ist Bio-Karpfen aus Österreich. Er wird garantiert ohne Gentech-Futter und Wachstumsförderer gefüttert und mit ausreichend Platz in in naturnahen Teichen gezüchtet. Dadurch ist Bio-Karpfen deutliche magerer als konventioneller Karpfen und schmeckt um Längen besser als sein Ruf. Und außerdem schont er das Klima!

 

Jetzt aktuell:

Mitmachen auf "1.000.000 Taten für den Klimaschutz" und die folgende Tat setzen:

 

Mehr Informationen:

 

Quelle: Greenpeace

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