Einst galten seine Bestände als unerschöpflich: Der Dorsch, auch als Kabeljau bekannt. Doch seit Jahrzehnten schwinden die Bestände dahin. Aber auch die Bestände von Tunfisch, Lachs und Scholle sind akut gefährdet.
10 Jahre nach dem Zusammenbruch der Kabeljaufischerei vor Neufundland, der 30.000 Menschen den Job kostete, droht der Schwund der begehrten Art auch für Europas Fischer zum Desaster zu werden.
Denn seit Jahren macht sich der Fisch-Nachwuchs rar: In der Nordsee schwimmen heute fünfmal weniger geschlechstreife Tiere als noch vor 30 Jahren, drei mal so viele wären für eine nachhaltige Fischerei nötig.
1996 wurde die Art sogar auf die Rote Liste gefährdeter Tierarten gesetzt - für Meeresfische sehr ungewöhnlich. Die Situation ist so dramatisch, dass der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES), der die EU berät, seit 2002 einen totalen Fangstopp für Kabeljau in der Nordsee fordert. Doch geschehen ist nichts, die EU hat die Fangquoten nicht gesenkt.
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Quelle: Greenpeace |