respect widmet sich dem breiten Themenfeld des weltweiten Tourismus, wobei die Devise gilt, Tourismus und Entwicklung global, vernetzt und im Hinblick auf das Leben und die Lebensqualität aller Menschen in "einer" Welt zu betrachten.
Tourismus braucht Gestaltung
Tourismus zählt zu den Wirtschaftssektoren, die in den letzten Jahrzehnten die rasanteste Entwicklung sowohl mitmachten als auch mit sich brachten: Das Reisebedürfnis vieler Menschen ist zu einem Milliardengeschäft geworden. Ganze Regionen und Länder wurden und werden vom wachsenden Fremdenverkehr in ihrem sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt ökologischen Gefüge stark verändert. Fehlentwicklungen und negative Folgen blieben dabei nicht aus. Sei es durch mangelnde Umsicht und Know-how, sei es durch einseitige wirtschaftliche Interessen.
Tourismus braucht Gestaltung - gerade auch in Zeiten der zunehmenden Globalisierung und wirtschaftlichen Liberalisierung. Das respect-Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, die komplexen Zusammenhänge im Bereich des Tourismus einerseits wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen, andererseits aber auch Steuerungsmöglichkeiten und Konzepte anzubieten. Als "klassische" NGO-Tätigkeit im respect-Spektrum ist vor allem die weltweite Kampagne gegen Kindersextourismus (ECPAT) zu betrachten, die respect als assoziierte Geschäftsstelle in Österreich mitträgt.
Nachhaltige Entwicklung im Tourismus
respect entstand aus zwei eng miteinander verknüpften Forschungseinheiten, dem 1995 in Wien gegründeten Institut für Integrativen Tourismus & Freizeitforschung (IITF) und dem etwas jüngeren respect-Zentrum für Tourismus & Entwicklung. 2003 wurden die beiden Institute zusammengeführt.
Als Geschäftsführer zeichnet Dr. Christian Baumgartner verantwortlich. Der Landschaftsökologe forscht hauptsächlich in den Bereichen "Tourismus & Nachhaltige Entwicklung", "Eigenständige Regionalentwicklung" sowie "Bewertungssysteme für Nachhaltigkeit im Tourismus"; geografisch liegen die Arbeitsbereiche sowohl in Europa als auch im Ferntourismus in Entwicklungsländer. Das interdisziplinäre Team besteht derzeit aus sieben MitarbeiterInnen, diese arbeiten an neuen Ansätzen der integrativen Tourismusentwicklung auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Nord-Süd-Dialog
Tourismuspolitik und -entwicklung im Nord-Süd-Dialog und in der Entwicklungszusammenarbeit stellt einen Kernbereich der Arbeit von respect dar.
Die Aktivitäten der letzten Jahre konzentrierten sich auf Österreich, Deutschland, Schweiz, Rumänien, Bulgarien, Albanien, Montenegro, Kenia, Senegal, Ägypten, Libyen, Indien, Thailand, Burma und Brasilien. Großer Wert wird auf die enge Zusammenarbeit in internationalen Netzwerken und Dachverbänden gelegt.
Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Forschung und Evaluierung, Kampagnen und Leitbilder
respect konzentriert sich auf Informations-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, auf Forschungsarbeiten und Projektgutachten in europäischen Tourismusregionen, in Schwerpunktregionen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sowie in bevorzugt bereisten Entwicklungsländern. Außerdem unterstützt respect Gemeinden, Regionen und Tourismusverbände bei der Erstellung von Leitbildern und Konzepten zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien im Tourismus
Organisation und Finanzierung
respect finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, öffentlichen und privaten Mitteln, Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit sowie durch den Verkauf von Know-how und Leistungen.
Die Mitglieder sowie Fachbeiräte setzen sich aus NGOs, Bildungseinrichtungen, VertreterInnen der Tourismuswirtschaft sowie ExpertInnen aus Tourismus- und Kommunikationswissenschaft, Entwicklungspolitik und relevanten Ministerien zusammen.
Kontakt:
respect - respect - die Marke der Naturfreunde Internationale (NFI) für Nachhaltige Tourismusentwicklung
Diefenbachgasse 36 / Top 9, 1150 Wien
Tel. +43-1-8923877, Fax +43-1-8129789
E-Mail: respect(at)nf-int.orgrespect(at)nf-int.org
Webseite: http://www.nf-int.org |