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Auch Urwaldriesen enden als Papier



Die Fichte ist ein in Europa häufig verarbeiteter Baum. Sie wird von Bau- und Möbelindustrie verarbeitet oder landet als Weihnachtsbaum in unseren Wohnzimmern. Wenig bekannt ist, dass etwa 50% des Fichtenholzes von der Papierindustrie verschlungen werden. Weil die mitteleuropäischen Fichten-Monokulturen den Bedarf nicht decken, wird immer mehr Zellstoff aus Skandinavien, Russland und Kanada importiert.

 

Dort werden die letzten großen Urwälder des Nordens abgeholzt. Ein Großteil des dort eingeschlagenen Holzes wird zu Zellstoff verkocht und endet als Papier. Die wenigen Rückzugsgebiete für Bären, Wölfe und Luchse fallen den Motorsägen zum Opfer, damit wir nur noch Geschichten über diese wunderbaren Tiere in Büchern lesen können. Das Sterben der nordischen Urwälder ist nur zu stoppen, wenn vor allem hier in Europa keine Papierprodukte aus Urwaldzerstörung mehr verwendet werden.

 

Aber wir alle können zum Urwaldschutz beitragen:

 

Durch Papier sparen und bewusstes Einkaufen. Recyclingpapier schneidet in der Ökobilanz hervorragend ab, es macht weder beim Drucken noch beim Kopieren Probleme und muss auch nicht unbedingt mausgrau aussehen. Längst gibt es helles Recyclingpapier, das erstklassige Druckergebnisse liefert.

 

Mehr Informationen zu den letzten Urwäldern auf greenpeace.at

 

Quelle: Greenpeace

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